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Kfz-Kosten: Deutsche Autofahrer wenden monatlich 468 € auf

LeasePlan hat in der Studie "LeasePlan CarCost Index" Fahrzeugbetriebskosten analysiert und in 24 europäischen Ländern miteinander verglichen. Das Ergebnis: Zwischen den einzelnen Ländern gibt es große regionale Unterschiede in den Betriebskosten. Autofahrer haben aufgrund hoher Fixkosten nur wenig Spielraum für Maßnahmen zur Kostensenkung. Ausweglösungen könnten bedarfsgerechte Mobilitätslösungen wie Carsharing sein oder die Partizipation an Volumenrabatten.

Ziel der Studie "LeasePlan CarCost Index" ist es, Autofahrern einen besseren Überblick über die Betriebskosten ihres Fahrzeugs zu geben. In der Studie wurden Fahrzeuge im Klein- und Mittelklassewagensegment betrachtet wie Renault Clio, Opel Corsa, Volkswagen Golf und Ford Focus. Zusätzlich zum Anschaffungspreis wurden darüber hinaus auch weitere wichtige Kostenfaktoren analysiert: Wertverlust, Instandhaltung, Kraftstoff, Reparaturen, Versicherungen, steuerliche Abgaben sowie – je nach Land – gesetzlich vorgeschriebene Winterreifen. Die Untersuchung basiert auf den Betriebskosten der ersten drei Jahre und einer jährlichen Fahrleistung von 20.000 Kilometern. Die Indexmethode ermöglicht darüber hinaus einen europäischen Betriebskostenvergleich.

Deutschland: Arbeitsleistungen sind 45 Prozent teuer als im europäischen Vergleich

Deutsche Autofahrer wenden monatlich 468 € an Betriebskosten auf. Im europäischen Gesamtkostenvergleich erreicht Deutschland Platz 15 von 24 und liegt damit im unteren Mittelfeld. Ob Deutschland in den Betriebskosten teuer oder günstig ist, hängt vom jeweiligen Kostenfaktor ab. So gehört Deutschland im "LeasePlan CarCost Index" zu den Top-10 Ländern, in denen Fahrzeuglistenpreise am teuersten sind. Sowohl der durchschnittliche Listenpreis für Benziner (14.914 €) als auch der für Dieselfahrzeuge (16.962 €) lag rund 1.000 € über dem europäischen Durchschnitt. In der Kostenfaktor-Kategorie 'Service & Wartung, Reifen und Reparaturen', die alle Arbeitsleistungen rund um das Fahrzeug akkumuliert, schafft es Deutschland sogar auf Platz 3 der teuersten Länder. Monatlich schlagen hier 64 € zu Buche, der europäische Durchschnitt liegt hingegen bei 44 €. Damit sind Arbeitsleistungen rund um das Auto in Deutschland 45 Prozent teurer. "Dass Arbeitsleistungen rund um das Auto in Deutschland relativ teuer sind, liegt unter anderem an den höheren Preisen für Ersatzteile und an teureren Stundenverrechnungssätzen", erläutert Patrick Vierveijzer, Vorsitzender der Geschäftsleitung von LeasePlan Deutschland. Und weiter: "Da es sich hierbei um Fixkosten handelt, die für Autofahrer unvermeidbar sind, gibt es nur überschaubare Ausweichmöglichkeiten. Bedarfsorientierte Mobilitätslösungen wie Carsharing können je nach Situation sinnvoll sein. Darüber hinaus können unsere Leasingkunden sowohl im Bereich der Fahrzeuglistenpreise als auch bei den Arbeitswerten von unseren Volumenrabatten profitieren. So haben wir zum Beispiel für viele Fahrzeugmarken besonders niedrige Stundenverrechnungssätze und Ersatzteilpreise mit über 2.600 Markenstandorten ausgehandelt."

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